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Was ist Mantrailing?

Beim Mantrailing wird der Hund an der Stelle angesetzt, von der man vermutet, dass eine vermisste Person dort zuletzt gewesen ist. Mit Hilfe eines Geruchsgegenstandes, der dem Hund bekannt gemacht worden ist, wird versucht, diese Person zu finden. Dabei wird der Hund anhand von Geruchspartikel, die der Mensch ständig abstößt, versuchen dieser Spur zu folgen. Dieser Individualgeruch ist für jeden Menschen einzig, d.h. wie ein genetischer Fingerabdruck. Ein "Trail" kann dabei auch über Beton, Pflaster oder andere harte und weiche Untergründe, durch die Stadt oder den Wald führen, ohne dass es ein Problem für den ausgebildeten Hund wäre, dieser Spur zu folgen. Das Mantrailing bietet dem Beagle als "Nasenarbeiter" eine seinem Wesen entgegenkommende Beschäftigung und dem Hundeführer eine schöne Möglichkeit sich mit seinem Hund zu befassen.

Werden wir mit unseren Hunden zu ernsten Einsätzen gerufen?

Bisher haben wir nicht die Absicht in "ernste" Einsätze zu gehen, sondern betreiben nur "just for fun" Mantrailing als Alternative zu anderer Beschäftigung mit unseren Beagles. Es ist für Hund wie Hundeführer ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher wie interessanter Zeitvertreib.

Gibt es Prüfungen?

Wie bei anderen Sportarten kann man beim Mantrailing, zum Beispiel über den Beagle Club Deutschland e.V., auch Prüfungen ablegen.

Wann, wie und wo wird trainiert?

Das Mantrailing kann naturgemäß nicht auf dem Hundeplatz trainiert werden. In Absprache mit unserem Landesgruppen-Trainer Detlev Ungethüm sowie seinen "Mantrailer-Lehrlingen Lea & Ifi", wird sich "in freier Natur" oder in der Stadt getroffen und in kleiner Gruppe an zwei Sonntagen pro Monat geübt und trainiert. Wir benötigen als Ausrüstung eine Warnweste für den Hundeführer, eine max. 7 m lange Schleppleine, ein spezielles Geschirr (welches nicht im Alltag verwendet wird) und mit besonders leckerem Futter gefüllte Dosen zur Belohnung für unsere Spürnasen.

Abby (Abby vom Colditzer Heimatturm) und Jona (The Fortune-Hunter's Magic Jona) nehmen mit mir bereits seit einigen Jahren am Training teil und es macht beiden Hunden und mir viel Spaß zu arbeiten. Abby geht ausgeglichen und souverän an die Suche und Jona ist anfangs immer ziemlich aufgeregt. Wir haben gemeinsam schon einige Prüfungen erfolreich absolviert. Mein Mann Uwe trainiert erst seit Anfang 2018 mit unseren beiden Junghündinnen Lilli (Kir Mara's Lilliane) und Cherry (Cherry on the Cake Tergyan). Besonders Lilli hat schon viel gelernt und so konnte sie im Herbst ihre erste Prügung mit Erfolg ablegen.